vom ankommen und „aufe fahn“

Hurra, hurra, es geht nach Kärnten! Der Süden Österreichs ist irgendwie nochmal eine ganz andere Welt. Nach einem Zwischenstopp in Graz heißt unser Ziel „Wolfsberg in Kärnten“. Aber nach und nach…

Freitag:

Im Zug nach Graz sind wir definitiv die Schmutzigsten. Trotzdem ist unsere Sitznachbarin begeistert von uns und unseren Vorhaben, merkt sich den Namen von WWOOF und möchte ihrer Tochter unbedingt bald davon berichten, dass es so etwas gibt. Ja,  auch diese Erlebnisse bleiben hängen – es ist einfach großartig, Menschen zu treffen die sich für das Projekt interessieren und es weitertragen möchten.

Die Grazer Altstadt ist wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert – kleine Gassen, Cafés in Hinterhöfen und fast ein wenig mediteraner Charme. Vom Rest der Stadt sind wir eher überfordert. Schon nach sechs Wochen am Bauernhof ist das geschäftige Treiben der Städter ziemlich ungewohnt und befremdlich. Umso froher sind wir als wir in den Bus steigen und wieder Berge aus dem Fenster sehen. In Wolfsberg werden wir dann herzlichst empfangen. Der Bauer, Gebhard, holt uns am Bahnhof ab, dann geht es mit dem Auto bergauf auf 800 m. Oben begrüßen uns lautstark Rosa und Clara, die Hofhunde, mit viel Gebell und Neugierde. Aber die zwei sind natürlich nicht die einzigen Bewohner am Hof – im urigen Bauernhaus warten Gerda (Gebhards Freundin) und Franziska (Altbäuerin), die sich mit „und ich bin die Oma“ vorstellt. Mit Jause und Bier lassen wir den Abend ausklingen, erzählen von uns und bekommen einiges berichtet um schließlich, reisemüde und erschöpft ins Bett zu fallen.

Samstag:

„Joa, fahn wir aufe?!“ – das ist der Plan für heute. „Aufe“ heißt am Ende „auf die Alm“. Man könnte mal nach den Kühen schauen, die grade noch ihre letzten Almtage genießen. Gemeinsam mit Nachbar Michi plus Anhang fahren wir nach dem Mittagessen hoch. Während der Rest der Mannschaft sich entschließt direkt zur nächsten Almwirtschaft zu wandern, machen wir uns mit Gebhard auf der Suche nach den Kühen. Gar nicht so ohne.

Aber seht selbst wie wir uns geschlagen haben!

 

vom ankommen und „aufe fahn“
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